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20141020_1466Wer liest, dem erschließt sich das Labyrinth des Lebens. Eines fiktiven, vielleicht aber auch „wahren“ Lebens, verdichtet zu einer Geschichte, die von sich und anderen erzählt. Lebenslinien werden lesbar – und sei es als Buch mit sieben Siegeln. Die Welt der Bücher ist ein Labyrinth, ein Irrgarten des Imaginären, ein Schlaraffenland der Phantasie. Jorge Luis Borges wusste genau wo sein Garten Eden lag: „Ich habe mir das Paradies immer als eine Art Bibliothek vorgestellt.“ Und für Stéphane Mallarmé existierte die reale Welt nur, „um ein Buch zu werden.“

Bücher besitzen also die magische Eigenschaft, aus Zeichen und Formeln Phantasmagorien zu erschaffen. Denn trauen wir den Kabbalisten, dann war am Anfang das Wort – und erst danach kam die Schöpfung. Das Wort erschafft die Welt, wie sich aus dem Geist die Materie schöpft. Daher auch der alte Spruch: der mächtigste Feldherr ist nicht jener mit den meisten Bataillonen ist, sondern jener mit den meisten – nun sagen wir mal – „Followern“. 20150110_1621

Menschen, die schreiben setzen Idee und Geschichten in die Welt. Und manche Worte bleiben  in den Köpfen. Warum ich diese Zeilen schreibe? Keineswegs, um wie die alten Prager Rabbis einen Golem zu erschaffen, dem ein Stück Papier den Odem einhaucht. Nein, meine Wünsche sind von bescheidener Natur: es wäre mir Zauberkunst genug, wenn es mir gelingt Geschichten zu finden, die packen, lachen, staunen und rätseln machen. Eine Geschichte, die ich gerne selber lese. Nicht Fontane, Kleist, noch Schiller, einfach nur ein Alpen-Thriller!

Dinesh Bauer

Ihr wollt was von mir lesen? Sehr gerne!

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