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Heilige gibt es viele. Gerade in Bayern. Einer dieser „Ortsheiligen“ ist Sankt Nantovinus. Der Pilger Konrad Nantvin wurde anno 1286 in Wolfratshausen Opfer eines handfesten Justizmords – und auf einen glühenden Rost zu Tode gemartert. Barbarische Sitten. Der Märtyrer wurde im Mittelalter bei Augenerkrankungen angerufen.

Noch bis 1800 war die ihm geweihte Kirche im Ortsteil Nantwein Ziel der Wallfahrer. Lange Zeit war Nantovinus darauf in der Versenkung verschwunden. Doch in Bully Herbigs Film „Der Brandner Kaspar und das ewige Leben“ tauchte der Heilige an der Seite von Petrus im Himmel der Bayern wieder auf. Quasi wie Phönix aus der Asche.

Zeit sich die „wahre Geschichte“ genauer anzusehen – auf meinem Blog:

http://mymarterl.wordpress.com/2014/01/16/nantovinus-ein-mord-ein-martyrer/

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