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Cover_UntergrundE viva Christus! E viva el Che! Ein Widerspruch in sich? Ein Absurdum? Zwei Antagonismen, die unvereinbar sind und sich gegensätzlich ausschließen? Die Wurzeln des Christentums beruhen auf ähnlichen Gedanken wie die von Marx, Engels, Lenin & Co.! In der Gedankenwelt Jesu und seiner Epigonen geht es um Grundsätze wie Gleichheit, Brüderlichkeit, Gerechtigkeit. Jesus ist ein Freund der Armen, Geknechteten und Geächteten – und gewiss nicht der reichen Aristokraten und „Geldsäcke“, der Kaste der Kapitalisten, der Statthalter Roms. Und das römische Reich basiert – das wird oft vergessen – auf einem imperialistischen Herrschaftsanspruch und einem kolonialistischen Ausbeutungssystem. Und im Idealfall steht die Kirche noch heute für soziale Gerechtigkeit, Hilfe für die sozial Benachteiligten und die Fürsorge für die Armen. Das wird in der Fußwaschung durch den „Vikar Christi“, dem Papst, in symbolhafter Plastizität verdeutlicht.

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In meinen Alpen-Krimis geht es jenseits des eigentlichen „Falls“, der jeweiligen Geschichte, im übertragenen Sinn um die kleinen Triumphe der einfachen Menschen über die Maschinerie der materiellen Welt. Dabei reicht es im Prinzip schon, den „Übermächten“ ein paar schmerzhafte Nadelstiche zu versetzen und sich nicht einfach resigniert ins „System“ zu fügen und sich nicht wie müde mähende Schafe scheren zu lassen. Das Rebellische, Aufmüpfige, Umtriebige zeichnet die Charaktere meiner Krimis denn auch mit geradem, wenn auch grobem Strich. In diesem Sinne wünsche ich allen ein frohes Osterfest – bis demnächst im Club Cohiba. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Bild

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