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Das „Marterl“ ist ein bayerischer Begriff. Die eigentlichen Marterl sind in ihrer Verbreitung auf die Alpenländer begrenzt. Als „Marterl“ werden in Altbayern und Österreich generell alle Bildstöcke und Flurdenkmäler bezeichnet. Die Bezeichnung „Marterl“ leitet sich vom Wort Marter – auf griechisch martyros – ab, was wörtlich übersetzt so viel wie „Blutzeuge“ bedeutet. Flurdenkmäler und Gedenkkreuze wurden auch in anderen katholisch geprägten Gegenden Deutschlands und der Schweiz aufgestellt: dort ist das „Marterl“ unter den Synonymen Bildstock, Flurkreuz, Feldkreuz, Betsäule, Heiligenhäuschen, Fußfall oder Helgenstöckli bekannt. Das „Marterl“ sollte die Menschen unterwegs an den Leidensweg Christi erinnern – und Sie für einen meditativen Moment innehalten zu lassen – und ein Gebet zu sprechen.

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